Das MUK präsentiert: MUKKEFUX 2017 am 07.10. ab 18.00 Uhr im subrosa / Rekorder. Dieses Mal mit Assmatix, Impressure, The Tierheims, N+Meinein, Nocturnal Noise Company und YANA / Flesh of Gods.

Der Eintritt kostet wie immer 7 Euro.

 

2017 war der Auftakt vom MUK ein kleines Konzert mit vier Bands in der altbekannten Großmarktschänke. Das Konzert wurde für, mit und von elmonte recordings organisiert. Dementsprechend war der gemeinsame Nenner auch derjenige, dass die Bands alle bei Bart Elmonte aufgenommen haben. Den Beginn machten Coconut Green, die erst kürzlich in Dortmund bei Bandwettbewerben auf sich aufmerksam gemacht haben.

Anschließend konnten StarGo aus dem MUK überzeugen. In gekonnter und gewohnt professioneller Manier wussten sie das Publikum schnell zu fesseln und gaben eine exzellente Show ab.

Anschließend kamen die Jizzlobbers aus Köln in den Genuss der roten Bühne ;-). Melodischer Punk, der fast schon an College-Bands erinnert, fand sein Gehör und trieb das Publikum zum Tanzen. Ausgezeichnet.

Den Abschluss beziehungsweise den Headliner machten Rasender Stillstand, die dann im Anschluss an das Konzert auch gleich mal das MUK als neue Heimat bezogen. Hier zeigten sie ihre ganze Professionalität, die sie in sieben Jahren Live-Erfahrung angesammelt haben. Ohne jeden Makel eine tolle Show!

Es war ein schöner Abend. An dieser Stelle auch noch mal unser allerherzlichster Dank an das Team der Großmarktschänke, das klasse zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen hat. Außerdem gilt wie immer unser Dank allen Bands und den vielen, die darüber hinaus ehrenamtlich voller Engagement fürs Haus ihren Teil beigesteuert haben. Die Fotos sind von Karten Frankreich alias Karsten Fähnrich.

Das letzte Festival war 2016 (wie immer) das MUKKEFUX. In diesem Jahr fand es aber schon einen Monat früher statt als gewohnt, am 22.10.2016, womit die Temperaturen noch erträglicher waren.

Leider musste das Festival auch schon früh einen Rückschlag erleiden, weil von der Band Eisheiss der Schlagzeuger einen Bandscheibenvorfall hatte und daher nicht auftreten konnte. Somit mussten wir ohne Opener beginnen. Aber von unserer Seite noch einmal gute Besserung und ein hoffentlich rasches Gesunden!

Eigentlich als zweite Band gedacht, musste die Band NTL somit die Aufgabe des Openers übernehmen. NTL ist ein ganz neues, erst in diesem Jahr gegründetes Projekt, was es sicherlich ohne die kreativen Strukturen des MUK nicht geben könnte. Hier trafen sich der Drones-Künstler N mit dem Punk-Schlagzeuger TL (Ex Rostok Vampires). Und sie schufen brachiale Sounds zum Auftakt, ein Paukenschlag!

Auf hohem Niveau ging es dann mit Los dos Cerrados weiter. Auch diese Band ist eine Zweimanncombo aus Gitarre und Schlagzeug, ein Leitmotiv des heutigen Abends. Aber sie machen mit Psycho Surf eine ganz andere Art von Musik, eine viel leichtere Gitarre, gepaart mit einheizenden und antreibenden Rhythmen. Ein Genuss!

Mit Blomqist betrat dann ein Act die Bühne, der schon lange in Dortmund aktiv ist. Allerdings präsentierten sie sich frischer denn je, mit neuen Texten und eindeutigeren Statements. Langweiliger und nichtssagender Pop war gestern, hier kommen Blomqist!

Anschließend kam die dritte Zweimanncombo des Abends und für diejenigen, die in diesem Jahr die MUK-Veranstaltungen verfolgt hatten, alte Bekannte: Neeva. Sie hatten auch schon im Frühjahr auf dem DortBUNT gespielt. Völlig zurecht erhielten sie dann auch auf dem MUKKEFUX einen Startplatz, denn Neeva sind nicht nur eine der aktivsten Bands im Haus, sie zeigen auch ein außergewöhnlich gutes Können. Wir haben jeden Akkord genossen!

Als Headliner wagten sich anschließend Nepomuk in das lauschige rote Ambiente der Großmarktschänke. Sie wussten mit schnellen Riffs und guten, kritischen Texten zu überzeugen. Uns fällt dazu eigentlich nicht mehr zu schreiben ein als: Es war astrein, vielen Dank!

Den Abschluss bildeten dann Gringo's Fate. Sie hatten zuvor noch eine Show im Hansa-Theater gespielt, um uns mit schneller Americana noch anschließend einzuheizen und den Übergang zur Party zu schaffen. Gelungen! Besonders hat es uns gefreut, diese Band dabei zu haben, weil damit auch erstmals professionelle im Haus übende Musiker auf die Bühne gekommen sind.

Zum Schluss wie immer unser Dank an die Großmarktschänke, die uns auch in diesem Jahr ein angenehmes und lauschiges Zuhause gegeben haben. Zudem an das Team, das auch in diesem Jahr wieder reibungslos funktioniert hat und zuletzt an Thomas Gärdy Geiter für die Fotos. Hoffentlich bringen wir im nächsten Jahr wieder so ein Festival auf die Bühne!

Am 09.09.2016 öffnete das FZW für das MUK.E 16 seine Pforten. Da es schon das vierte Mal lief, sollte dieses Festival eigentlich schon ein Klassiker sein, doch seit langem fand es wieder an einem Freitag statt und war auch vom Line Up ein Knaller, der sich gewaschen hat. Als Opener konnte die Band [multer] gewonnen werden, die sich erst in diesem Jahr nach einer langen Pause wieder zusammen getan hatten.

Grandios legte anschließend Alarmen auf, vor allem wusste er seine eindrucksvolle Musik mit einer hervorragenden Videoshow zu ergänzen. Audiovisual in Reinform!

Anschließend zeigten Wieloryb ihre heißen Beats. Mit sichtlich viel Spaß und gleichzeitig hoher Konzentration heizten sie die Halle in unvergleichlicher Weise auf.

Es folgte ein zweites Set von [multer], die außerdem im Publikum spielten. Wieder ertönten große Klangteppiche und aufhorchen lassende Geräusche.

Von Geistform wurde dann das Festival wieder in den Tanzmodus geschaltet. Knallende Rhythmen und packende Sounds ließen die Beine erzittern.

Und wen Geistform noch kalt ließ, den hielt es bei Mono No Aware nicht mehr. Der Saal kochte bei dieser Show, die auch dem Künstler alles abverlangte.

Es wäre aber kein MUK.E-Festival, wenn wir auf Mono No Aware nicht noch einen drauf setzen könnten. Denn jetzt ging es erst richtig los mit den drei Headlinern, von denen Dirk Ivens sicherlich eine kleine Sensation war. Denn so wie hier mit seiner Solo-Show hatte man ihn bisher nur zweimal zuvor überhaupt hören können.

Mit The Panacea betrat anschließend der nächste Altmeister die Bühne, denn so darf man den schon sei den 90ern aktiven Drum'n'Bass-Künstler sicherlich nennen. Sein Set war zwar insgesamt etwas braver als sonst, aber kaum weniger mitreißend.

Zum Schluss betraten sie dann die Bühne: Clock DVA, Legenden der elektronischen Musik. Und taten genau das, was Legenden eben machen: Sie lieferten eine großartige Show ab. Eine perfekte Einbindung der Personen in ihre Visuals, großartige Lieder, neue und alte und insgesamt einfach nur Wahnsinn!

Insgesamt kann man zu dem diesjährigen MUK.E nur sagen: Danke! Selten hatten wir eine so großartige Organisation, einen so tollen Ablauf. Und zuletzt gebührt unser Dank noch André de Kok, der diese Bilder hier geschossen hat!

Schon im Frühjahr begannen die Festivals im MUK mit der Teilnahme am 07.und 08. Mai am Festival "DortBUNT" - eine Stadt, viele Gesichter. Das MUK bestritt hier eine Bühne mit sechs Acts: Basementnine übernahmen dabei am frühen Nachmittag die undankbare Rolle des Anfängers, die sie perfekt meisterten. War beim Bühnenaufbau noch kein Publikum vorhanden, so waren sie mit ihrem Mix aus Hits der 1970er bis 1990er dafür verantwortlich, dass es schon um 17.00 Uhr anständig gefüllt war. Direkt gefolgt wurden sie von Flamenco la Martina, die zwei Tänze mit Schülerinnen der einzigen Flamenco-Schule im Raum zeigte.

An dieser Stelle musste das Programm leider geändert werden. Da Dieselknecht leider nicht spielen konnte, übernahmen nun Neeva den Platz der Assmatix, die als Co-Headliner in die späteren Abendstunden rückten. Neeva zeigten eindrucksvoll, dass anspruchsvoller Stoner-Rock sogar zu zweit funktioniert. Ein wahrer Ohrenschmaus!

Im Anschluss sang sich der im Mai noch einzige im MUK beheimatete Chor Sounding People, die leider aus organisatorischen Gründen das MUK verlasen mussten, in die Herzen der Zuschauer. Beatbox meets Pop-Cover, eine fantastische Darbietung.

Es begann bereits zu dämmern, als dann die Assmatix die Bühne übernahmen. Einprägsamer Punk Rock übernahm nun das Feld und heizte der Stadt ordentlich ein. Die Stimmung wurde ausgelassener und es wurde noch voller vor der Bühne.

Zum Schlus kamen Clox als Headliner. Über diese Musiker muss man kaum noch etwas sagen, sie sind eine feste Größe im Dortmunder Musikleben und zeigen eine ausgezeichnete, impulsive und mitreißende Show. Und obwohl es aufgrund vieler organisatorischer Abstimmungsschwierigkeiten nur Aufbaulicht gab, störte das niemanden bei der ausgelassenen Stimmung. Her kann man nur schreiben: Klasse!

Das Fazit vom DortBUNT: Wir als MUK sind froh, dass wir diese Bühne gehabt haben und stolz auf die Acts, die wir hier präsentieren durften und die das Haus in so eindrucksvoller Weise präsentiert haben. Und wie man sieht, scheint es auch einer ganzen Reihe an Zuschauern viel Spaß gemacht zu haben, die aus diesem Hause stammende Musik zu hören. Ein herzliches Dankeschön geht an dieser Stelle noch an die Technik, die alle Schwierig- und Widrigkeiten hervorragend gemeistert hat und einen echten Hammersound lieferte sowie an Christian Beisenherz, der die Moderation der Bühne übernommen hatte und das Publikum auch bei manchmal etwas längeren Umbaupausen bei Laune hielt.

Schon am 20. Mai ging es mit dem INSELKIND-Schallträger Festival 2016 in der Großmarktschänke weiter. Das MUK fördert dieses Label, weil es einerseits auch im MUK ansässig ist, andererseits mehrere Bands aus dem Haus unter Vertrag hat. Vom Konzeptorischen her war die Veranstaltung Neuland, v.a. die Kombination von experimenteller Elektronik und abstrusem und Punkrock.

Den Anfang machte an diesem Abend Thorsten Soltau aus Wilhelmshaven, der mit einem perfekten Ambient-Set aufwartete. Sphärische Klangkunstwerke sollten nicht das letzte Mal an diesem Abend zu hören sein, einzigartig, wie sie Thorsten Soltau benutzte, um diesen Abend einzuleiten.

"Experimentell" war in jedem Fall auch der Auftritt von Erichphone Mannstein, der die Grenzen zwischen Musik, Kunst-Performance und Kabarett auflöste. Bis heute streiten sich die Besucher, ob dieser Auftritt einfach nur Quatsch oder eine ernstzunehmende Persiflage war, allein das schon ist eine Auszeichnung. Zuletzt ließ es sich Erichphone Mannstein nicht nehmen, gemeinsam mit der darauf folgenden Band Phonautics noch ein gemeinsames Stück auf die Bühne zu bringen.

Die Phonautics nutzten an diesem Abend die gewagte Konzeption und zeigten ihrerseits ein Set, welches sehr viel experimenteller war als sonst. Die im MUK beheimatete Band steht an sich schon für eine eigene Mischung aus Hardcore und Punk mit Einflüssen aus Jazz, Doom und anderen Richtungen, mit einem knapp 30 minütigen Stück am Ende ihres Sets an diesem Abend gingen sie noch einmal darüber hinaus.

Nun wurde es Zeit für Troum aus Bremen, den wahrscheinlich bekanntesten Act des Line Ups und zwei weiteren Klangkünstlern, die mit breiten Soundteppichen zu überzeugen wussten. Einzigartig bei Troum ist, dass man nie genau weiß, mit welchen Effekten und Instrumenten sie gerade anrücken. Und sie verstehen es, alle Instrumente zu nutzen.

Zum Abschluss des Abends wurde es noch einmal legendär: Katzenköter spielten einen ihrer raren Auftritte. Und wieder wussten sie mit ihrem lupenreinen Deutschpunk allererster Stunde eindrucksvoll zu überzeugen und wurden ihrem Ruf gerecht, die "Silberrücken des Dortmunder Deutschpunk" zu sein.

Insgesamt war es ein toller und gelungener Abend. Die Bands, das Publikum und wir als Veranstalter waren zufrieden. Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle bei Thomas "Gärdy" Geiter, der diese Veranstaltung leitete, Ulf Rabeneck für den astreinen Sound, der Großmarktschänke, dass sie uns wieder einmal eine liebenswerte Heimat war und bei Karsten Fähnrich alias Karten Frankreich, der für uns fotografierte.

Leider gibt es aufgrund eines Missverständnisses keine Bilder vom MUKKEFUX 2015. Wir bitten das zu entschuldigen. Wir werden aber so etwas nicht noch einmal zulassen, da könnt ihr sicher sein. An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal ausdrücklich bei allen Acts bedanken, die das Festival zu einem einmaligen Erlebnis gemacht haben: Daily Thompson, Männer ohne Nerven, Assmatix, Third Party People, Impressure, YANA / Flesh of Gods und Katzenköter. Danke Leute, ihr ward alle super!

Bilder vom MUK.E 15

Das MUK.E 15 am 13. September im FZW war ein voller Erfolg. Tolle Künstler zeigten vor einem erneut tollen Publikum ihr Können. In diesem Jahr haben wir es geschafft, in dem sonst so kühlen FZW eine aufgeheizte Atmosphäre zu schaffen, die auch die Leute in den letzten Winkeln tanzen ließen.

Für diese Stimmung sorgten tolle Acts. Den Anfang machte der griechische Ambient-Künstler Hydrone. (siehe oben)

Anschließend zeigte Marsen Jules seiner Heimatstadt, dass es hier nicht nur sehens- und hörenswerten Metal oder Punk gibt.

Moogulator aus Solingen hatte bereits das Publikum musikalisch begrüßt. Von seiner speziellen Bühne mitten im Publikum direkt vor dem FOH zeigte er nun mit einem zweiten Set noch einmal sein ganzes Können.

Anschließend wurde es rhythmischer, als der amerikanische Spezialist Cervello Elettronico auf der Hauptbühne auflegte.

Mit End.User, ebenfalls aus den Staaten, brachen schließlich alle Dämme. Hier blieb keiner mehr ruhig stehen und selbst Besucher, die sonst keine elektronische Musik hören, waren hellauf begeistert.

Als "brutal geil" könnte man die anschließende Show von Winterkälte in ihrer Heimatstadt beschreiben: Peitschende Beats und eine ständig treibende Rhythmik ließen die Halle weiter kochen. Auch langjährige Fans dieser Band waren von ihrer einmaligen Show begeistert.

Zu fortgeschrittener Stunde betraten anschließend Esplendor Geométrico aus Spanien und Italien die Bühne. Mit ihrer 35jährigen Banderfahrung zeigten die beiden Herren eine Show, wie sie sie nach ihren eigenen Angaben nur selten gezeigt hatten: voller Energie und volle Power.

Den letzten Act The Hacker durften wir leider laut Vertrag photographisch nicht abbilden. Doch auch seine Show ließ keinen Zweifel an seiner Position im Line Up aufkommen. Der Franzose The Hacker wusste von Anfang an auch die letzten Zweifler zu überzeugen und zeigte ein Set, das er selbst gerne aufgenommen hätte. Leider war aber auch das laut Vertrag verboten.

Fotos: Klaus Hartmann

Bilder vom MUKKEFUX 2014

Es ist müßig, lange Texte über eine absolut gelungene Veranstaltung zu schreiben. An dieser Stelle möchten wir Euch lieber ein paar Bilder präsentieren. Wir können sagen, dass wir mit unserer neuen Location in der Großmarktschänke absolut zufrieden waren. Außerdem waren alle Bands einfach super, das Publikum war begeistert, das Bier lecker und so weiter...

Den Auftakt zur Veranstaltung machten: Los dos Cerrados

Anschließend zeigten The Gadgets ihr Können.

Flamenco la Martina trat in diesem Jahr mit drei Tänzerinnen auf.

StarGo zeigte eine Mischung aus Grunge und Stoner-Rock. Sehr melodiös und gleichermaßen rhythmisch.

Als vierte Band betraten Verboten die Bühne. Eine souverän klasse Show mit einer rauen rockigen Note.

Und auch The Roughtones wussten zu überzeugen. Aber anstatt als "dienstälteste" MUK-Band, wie sie sich selbst bezeichneten, Rollatorenrock zu präsentieren, ging ihre Show voller Schneid und Feuer nach vorne.

Neeva proben übrigens im gleichen Proberaum wie der vorherige Act. Aber anstatt peitschenden Rock'n'Roll boten sie schwersten Stoner. Und das hervorragend!

Zu dem Dortmunder Urgestein des Punk muss man wenig sagen. Auch auf dem MUKKEFUX 2014 wussten Clox wie gewohnt zu überzeugen.

Blomqist zeigten Deutschrock. Von melancholisch bis nach vorne spielten sie ihre ganz eigene Spielart des zwischen Hamburg und München entwickelten Musikstils.

Der Headliner des Abends war Alaska. Es wurde noch einmal poppig und absolut tauglich für Radio und Charts. Der Saal war voll, die Stimmung kochte, besser kann es gar nicht laufen.

Ganz zum Schluss rundeten übrigens noch ein weiteres Mal Los dos Cerrados das Musikgeschehen ab und leiteten perfekt in die anschließende Party des Hauses über.

Fotos: Klaus Hartmann

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